Inklusive Auftragsverarbeitungsvertrag (Abschnitt 8). Stand: Juni 2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden „AGB") regeln das Vertragsverhältnis zwischen
Ing. Kenny Tran, BA, Einzelunternehmer
Marx-Reichlich Straße 2A, 5020 Salzburg, Österreich
UID: ATU82918318
(im Folgenden „blushy", „wir" oder „uns")
und dem Studio (im Folgenden „Studio", „Nutzer" oder „Sie") über die Nutzung der unter blushy.at bereitgestellten Software-as-a-Service-Plattform „blushy" (im Folgenden „Plattform" oder „Dienst").
Diese AGB gelten für alle aktuellen und zukünftigen Verträge mit dem Studio über die Nutzung der Plattform, unabhängig davon, ob ein kostenpflichtiger oder ein kostenfreier Plan gewählt wird. Abschnitt 8 dieser AGB enthält den Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO und ist integraler Bestandteil dieses Vertrages.
Die Plattform richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 1 KSchG bzw. § 1 UGB. Verbraucher können die Plattform nicht selbst als Nutzer in Anspruch nehmen. Soweit Konsumentenschutzrecht gleichwohl Anwendung findet, gehen dessen zwingende Bestimmungen den AGB vor.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Studios werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihre Geltung wird ausdrücklich schriftlich vereinbart.
blushy stellt dem Studio eine cloud-basierte Software für das Management eines Beauty- und Wellness-Studios zur Verfügung. Funktionen umfassen unter anderem:
Im Sinne dieser AGB bedeutet:
Die Nutzung der Plattform setzt die Registrierung eines Workspace voraus. Bei der Registrierung sind wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen. Änderungen sind unverzüglich zu aktualisieren.
Der Vertrag kommt mit der Bestätigung der Registrierung durch blushy zustande. Mit Abschluss der Registrierung akzeptiert das Studio die jeweils geltenden AGB einschließlich des in Abschnitt 8 enthaltenen Auftragsverarbeitungsvertrags (AVV).
Das Studio benennt mindestens eine natürliche Person als Workspace-Inhaber. Diese Person ist berechtigt, weitere Mitarbeiter einzuladen, Berechtigungen zu vergeben und vertragsrelevante Entscheidungen (z. B. Plan-Wechsel, Kündigung) zu treffen.
Jeder Mitarbeiter erhält ein eigenes, persönliches Benutzerkonto. Eine Weitergabe von Zugangsdaten ist unzulässig.
blushy behält sich vor, Registrierungen ohne Angabe von Gründen abzulehnen oder bei begründetem Verdacht auf Missbrauch zu sperren.
Der Free Plan ist dauerhaft kostenlos und umfasst eine begrenzte Anzahl Termine pro Monat sowie eine begrenzte Mitarbeiterzahl. Der genaue Funktionsumfang ergibt sich aus der aktuellen Beschreibung auf blushy.at/preise.
Der Pro Plan ist kostenpflichtig und wird pro Mitarbeiter abgerechnet. Er beinhaltet unbegrenzte Termine und Mitarbeiter sowie sämtliche Standardfunktionen.
Der Expert Plan erweitert den Pro Plan um Automatisierungen, Workflows und Marketing-Funktionen. Konditionen werden individuell vereinbart.
Einzelne Funktionen werden durch externe Anbieter unterstützt, insbesondere Stripe Connect (Zahlungsabwicklung), Meta WhatsApp Business Cloud API (WhatsApp-Versand), Google Calendar (Kalender-Sync). Für die Nutzung dieser Funktionen gelten zusätzlich die Bedingungen des jeweiligen Anbieters.
blushy entwickelt die Plattform kontinuierlich weiter. Der Funktionsumfang kann erweitert oder verändert werden, sofern der wesentliche Vertragszweck dadurch nicht beeinträchtigt wird. Über wesentliche Änderungen, die einen Plan betreffen, informieren wir mindestens 30 Tage im Voraus per E-Mail oder im Dashboard.
Funktionen, die ausdrücklich als „Beta", „Vorschau" oder „experimentell" gekennzeichnet sind, werden ohne Gewähr bereitgestellt. Für diese Funktionen gelten reduzierte Gewährleistungs- und Haftungsregeln gemäß den Abschnitten 15 und 16.
blushy bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit der Plattform. Eine ständige, ununterbrochene Verfügbarkeit kann technisch nicht garantiert werden.
Geplante Wartungsarbeiten werden, soweit möglich, außerhalb der üblichen Geschäftszeiten (Mo–Fr, 8:00–18:00 Uhr MEZ/MESZ) durchgeführt und rechtzeitig angekündigt.
blushy haftet nicht für Unterbrechungen oder Störungen, die auf höhere Gewalt zurückzuführen sind, insbesondere auf:
Das Studio verpflichtet sich, die Plattform nur im Rahmen geltenden Rechts und dieser AGB zu nutzen. Insbesondere stellt das Studio sicher:
Das Studio stellt blushy von allen Ansprüchen Dritter frei, die auf einer Verletzung dieser Pflichten beruhen. Dies umfasst auch angemessene Kosten der Rechtsverteidigung.
Details zur Datenverarbeitung durch blushy entnehmen Sie unserer Datenschutzerklärung.
Soweit das Studio im Rahmen der Nutzung der Plattform personenbezogene Daten seiner Endkundinnen verarbeitet, ist das Studio Verantwortlicher und blushy Auftragsverarbeiter im Sinne von Art. 28 DSGVO. Die Bedingungen dieser Auftragsverarbeitung regelt Abschnitt 8 dieser AGB (Auftragsverarbeitungsvertrag).
Dieser Abschnitt 8 stellt die Vereinbarung über die Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO („AVV") zwischen dem Studio als Verantwortlichem und blushy als Auftragsverarbeiter dar. Er wird durch Annahme dieser AGB bei der Registrierung in elektronischer Form geschlossen und ist integraler Bestandteil des Hauptvertrags.
Dieser AVV regelt die Verarbeitung personenbezogener Daten durch blushy im Auftrag des Studios. Er gilt für alle Verarbeitungen, die blushy im Rahmen der Bereitstellung der Plattform für das Studio durchführt und die personenbezogene Daten von Endkundinnen oder anderen vom Studio im Workspace verwalteten betroffenen Personen betreffen.
Verarbeitungen, bei denen blushy selbst Verantwortlicher ist (etwa Daten der Studio-Mitarbeiter im Rahmen der Vertragsanbahnung und -abwicklung, Abrechnung, Support, Sicherheit und Produktanalyse), sind nicht Gegenstand dieses AVV, sondern unterliegen unmittelbar der Datenschutzerklärung.
Gegenstand: Bereitstellung der cloud-basierten Plattform „blushy" zur Verwaltung des Studios, der Endkundinnen und der mit ihnen verbundenen Geschäftsprozesse, einschließlich Terminbuchung, Marketing-Kommunikation, Zahlungsabwicklung und KI-gestützter Assistenz.
Art und Zweck: Erheben, Speichern, Anzeigen, Anpassen, Übermitteln (an Endkundinnen und an die in 8.7 genannten Sub-Auftragsverarbeiter), Sichern, Wiederherstellen und Löschen personenbezogener Daten.
Datenkategorien:
Kategorien betroffener Personen:
Der AVV beginnt mit Vertragsschluss und endet automatisch mit Beendigung des Hauptvertrags. Die Pflichten zur Rückgabe oder Löschung (Abschnitt 8.11) bleiben hiervon unberührt. Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
blushy verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich auf dokumentierte Weisung des Studios. Eine konkludente Weisung ergibt sich aus der vertragsgemäßen Nutzung der Funktionen der Plattform und ist durch diesen AVV sowie die übrigen Bestimmungen dieser AGB umfassend beschrieben. Weisungen, die darüber hinausgehen, erfolgen in Textform (z. B. per E-Mail an [email protected]).
blushy informiert das Studio unverzüglich, wenn eine Weisung nach Auffassung von blushy gegen Datenschutzbestimmungen der Union oder der Mitgliedstaaten verstößt. blushy ist in einem solchen Fall berechtigt, die Ausführung der entsprechenden Weisung bis zur Bestätigung oder Änderung durch das Studio auszusetzen.
blushy verarbeitet personenbezogene Daten nicht zu eigenen Zwecken über das hinaus, was zur Erfüllung des Hauptvertrags und dieses AVV erforderlich ist. Statistische, vollständig anonymisierte Auswertungen zur Verbesserung der Plattform sind hiervon ausgenommen.
blushy verpflichtet sich insbesondere:
Das Studio ist im Verhältnis zu den betroffenen Personen für die Rechtmäßigkeit der Datenverarbeitung verantwortlich (Art. 24 DSGVO) und insbesondere verpflichtet:
Allgemeine Genehmigung: Das Studio erteilt blushy eine allgemeine Genehmigung gemäß Art. 28 Abs. 2 DSGVO zur Inanspruchnahme der in der Anlage Sub-Auftragsverarbeiter aufgeführten Anbieter.
Änderung von Sub-Auftragsverarbeitern: blushy informiert das Studio rechtzeitig über beabsichtigte Änderungen in Bezug auf die Hinzuziehung oder Ersetzung von Sub-Auftragsverarbeitern, in der Regel mindestens 30 Tage vor der Änderung. Die Information erfolgt per E-Mail an die im Workspace hinterlegte Adresse oder über eine Mitteilung im Dashboard.
Widerspruchsrecht: Das Studio kann der Änderung innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Mitteilung aus wichtigem datenschutzrechtlichem Grund widersprechen. Erfolgt ein Widerspruch, prüfen die Parteien zunächst, ob eine einvernehmliche Lösung gefunden werden kann. Findet sich keine Lösung, sind beide Parteien zur außerordentlichen Kündigung des Hauptvertrags zum Zeitpunkt der geplanten Änderung berechtigt.
Verträge mit Sub-Auftragsverarbeitern: blushy schließt mit jedem Sub-Auftragsverarbeiter Verträge ab, die ein angemessenes Datenschutzniveau gemäß Art. 28 Abs. 4 DSGVO sicherstellen. blushy haftet gegenüber dem Studio für die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Pflichten der Sub-Auftragsverarbeiter im Rahmen dieses AVV.
Soweit personenbezogene Daten an einen Sub-Auftragsverarbeiter mit Sitz oder Verarbeitungstätigkeit außerhalb des EWR übermittelt werden — insbesondere in die USA — stützt sich diese Übermittlung auf:
blushy stellt auf Anfrage des Studios die mit den jeweiligen Sub-Auftragsverarbeitern getroffenen Garantien in Kopie zur Verfügung.
blushy meldet dem Studio jede Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von 48 Stunden nach Kenntnisnahme. Die Meldung enthält, soweit verfügbar:
blushy unterstützt das Studio bei der ggf. erforderlichen Meldung an die Aufsichtsbehörde nach Art. 33 DSGVO sowie bei der Benachrichtigung betroffener Personen nach Art. 34 DSGVO.
blushy stellt dem Studio alle erforderlichen Informationen zum Nachweis der Einhaltung dieses AVV zur Verfügung. Dies umfasst insbesondere:
Soweit diese Informationen nicht ausreichend sind, kann das Studio nach vorheriger angemessener Ankündigung (mindestens 30 Tage), während üblicher Geschäftszeiten und ohne Beeinträchtigung des Betriebs eine Vor-Ort-Kontrolle oder eine Prüfung durch einen unabhängigen, zur Verschwiegenheit verpflichteten Dritten durchführen lassen. Die Kosten dieser Prüfung trägt das Studio, sofern nicht die Prüfung einen wesentlichen Verstoß von blushy aufdeckt; in diesem Fall trägt blushy die anteiligen Kosten.
Nach Ende des Hauptvertrags hat das Studio das Wahlrecht, ob blushy die im Auftrag verarbeiteten personenbezogenen Daten an das Studio zurückgibt oder löscht.
Die Daten stehen dem Studio nach Vertragsende für 30 Tage über die Exportfunktion zum Selbst-Download zur Verfügung. Nach Ablauf dieser Frist werden die Daten innerhalb angemessener Zeit unwiderruflich gelöscht, vorbehaltlich gesetzlicher Aufbewahrungspflichten (insbesondere § 132 BAO für Rechnungsdaten). Aus rollierenden Backups werden Daten innerhalb von 35 Tagen unwiederbringlich entfernt.
blushy bestätigt dem Studio die Löschung auf Anfrage in Textform.
Die Parteien haften im Außenverhältnis gemäß Art. 82 DSGVO gegenüber den betroffenen Personen. Im Innenverhältnis haftet jede Partei für die Folgen einer von ihr zu vertretenden Pflichtverletzung.
Die Haftungsbeschränkungen aus Abschnitt 16 dieser AGB gelten ergänzend, soweit dies mit zwingendem Recht — insbesondere Art. 82 DSGVO — vereinbar ist.
Bei Widerspruch zwischen den Bestimmungen dieses AVV (Abschnitt 8) und den übrigen Bestimmungen dieser AGB gehen — ausschließlich für Fragen der Auftragsverarbeitung — die Bestimmungen dieses AVV vor.
blushy setzt aktuell die folgenden Sub-Auftragsverarbeiter ein. Die Liste wird laufend gepflegt; Änderungen werden gemäß Abschnitt 8.7 angekündigt.
| Anbieter | Zweck | Sitz / Datenstandort |
|---|---|---|
| Supabase Inc. | Datenbank (PostgreSQL), Authentifizierung, Dateispeicher | USA (San Francisco); Datenhaltung EU-Region (Frankfurt) |
| Cloudflare, Inc. | Hosting (Pages, Workers), Hyperdrive, R2 Object Storage (EU-Jurisdiktion), Bot-Schutz (Turnstile), Browser Rendering | USA (San Francisco); EU-Datenresidenz aktiviert für R2 |
| Stripe Payments Europe Ltd / Stripe, Inc. | Abo-Abrechnung (Plattform-Subscription) und Zahlungsabwicklung für Studios via Stripe Connect | Irland (Dublin) / USA |
| Resend, Inc. | Versand transaktionaler E-Mails | USA |
| Meta Platforms Ireland Ltd | WhatsApp Business Cloud API | Irland (Dublin); Konzern-Übermittlung in die USA möglich |
| PostHog Inc. | Produktanalyse (EU-Cloud) | USA (San Francisco); Verarbeitung EU-Region |
| BetterStack s.r.o. | Server-Logging, Uptime-Monitoring | Tschechien (Prag) |
| Anthropic PBC | Claude-API für KI-Assistent „Lars" (mit Zero-Data-Retention) | USA (San Francisco) |
| Google LLC / Google Ireland Ltd | Gemini-API (KI-Fallback), Google Calendar API | Irland (Dublin) / USA |
| Langfuse GmbH | Observability für KI-Aufrufe | Deutschland (Berlin) |
Sämtliche Übermittlungen in Drittländer sind durch Standardvertragsklauseln (SCC) und/oder das EU-US Data Privacy Framework (DPF) abgesichert (siehe Abschnitt 8.8).
Studios können über die Plattform Zahlungen von ihren Endkundinnen entgegennehmen. Hierfür wird die Lösung „Stripe Connect" der Stripe Payments Europe Ltd, Dublin, Irland, eingesetzt.
Mit der Aktivierung der Zahlungsfunktion akzeptiert das Studio die Bedingungen von Stripe (insbesondere das Stripe Connected Account Agreement und das Stripe Services Agreement). Das Studio geht damit ein eigenes Vertragsverhältnis mit Stripe ein. blushy ist nicht Partei dieses Vertragsverhältnisses.
blushy ist kein Zahlungsdienstleister im Sinne des § 1 ZaDiG. blushy übernimmt ausschließlich die technische Anbindung an Stripe sowie die Plattform-Funktion (z. B. Anzeigen verfügbarer Zahlungsoptionen, Auslösung von PaymentIntents, Darstellung des Zahlungsstatus im Workspace).
blushy ist berechtigt, eine Plattformgebühr je Transaktion einzubehalten. Höhe und Berechnungsweise ergeben sich aus der gewählten Konfiguration auf blushy.at/preise bzw. dem individuellen Angebot.
Das Studio ist insbesondere verantwortlich für:
Stripe ist berechtigt, Auszahlungen aus eigenständigen Gründen (z. B. Risk-Management, KYC) zu verzögern oder einzubehalten. blushy hat hierauf keinen Einfluss und haftet hierfür nicht.
Das Studio kann Kommunikation mit Endkundinnen über die WhatsApp Business Cloud API von Meta oder SMS-Anbieter über die Plattform versenden lassen. Es gelten zusätzlich die jeweiligen Bedingungen von Meta und der eingesetzten SMS-Anbieter.
Das Studio sichert zu, vor jedem Versand eine wirksame Einwilligung der jeweiligen Endkundin vorliegen zu haben und diese auf Anforderung nachweisen zu können. Bei Marketing-Nachrichten erfolgt der Versand ausschließlich an Endkundinnen mit dokumentiertem Opt-In.
blushy ist berechtigt, den Versand zu blockieren, wenn ein begründeter Verdacht auf rechtswidrige Verwendung besteht (z. B. Spam, fehlendes Opt-In, Verstoß gegen die Meta-Richtlinien).
Bei vom Studio zu verantwortenden Verstößen — insbesondere fehlenden Einwilligungen — stellt das Studio blushy von Ansprüchen Dritter (einschließlich Bußgeldern, Abmahnkosten) frei.
Studios können den optionalen KI-Assistenten „Lars" aktivieren, der eingehende Anfragen klassifiziert und Antwortvorschläge erstellt. Die Verarbeitung erfolgt unter Einsatz externer KI-Anbieter (insbesondere Anthropic und Google), mit denen Vereinbarungen über den Schutz der Daten — einschließlich der Nichtverwendung zu Trainingszwecken („Zero-Data-Retention") — bestehen.
Antwortvorschläge von Lars sind Empfehlungen; die finale Entscheidung — etwa über Bestätigung eines Termins oder Versand einer Nachricht — liegt beim Studio. Eine ausschließlich automatisierte Entscheidung im Sinne von Art. 22 DSGVO findet nicht statt.
blushy bemüht sich, die Qualität der von Lars erzeugten Vorschläge laufend zu verbessern. Aufgrund der probabilistischen Natur generativer KI können Vorschläge gleichwohl fehlerhaft, unvollständig oder irreführend sein. Eine inhaltliche Richtigkeit der Vorschläge wird nicht zugesichert. Das Studio prüft jede Empfehlung vor der Verwendung.
Das Eigentum an den vom Studio eingestellten Inhalten — insbesondere Endkundendaten, Behandlungsnotizen, Bilder, Texte — verbleibt beim Studio.
Das Studio räumt blushy ein einfaches, räumlich unbeschränktes, auf die Dauer des Vertrags befristetes Nutzungsrecht an diesen Inhalten ein, soweit dies zur Vertragserfüllung erforderlich ist (Speicherung, Verarbeitung, Anzeige, Übermittlung an Endkundinnen).
Sämtliche Rechte an der Plattform-Software, deren Quellcode, Designs, Logos und Marken verbleiben bei blushy bzw. den jeweiligen Rechteinhabern. Mit Abschluss dieses Vertrags wird dem Studio ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an der Plattform für die Dauer des Vertrags eingeräumt.
Die jeweils gültigen Preise ergeben sich aus der Preisliste auf blushy.at/preise sowie aus individuellen Angeboten (Expert Plan). Alle Preise verstehen sich, sofern nicht anders angegeben, in Euro zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Kostenpflichtige Pläne werden je nach gewähltem Abrechnungszeitraum monatlich oder jährlich im Voraus abgerechnet. Bei nutzerbasierter Abrechnung (Pro Plan) wird die Anzahl aktiver Mitarbeiter im jeweiligen Abrechnungszeitraum zugrunde gelegt; spätere Aufstockungen werden anteilig berechnet.
Die Zahlung erfolgt über Stripe (Stripe Payments Europe Ltd, Dublin, Irland) mittels der vom Studio hinterlegten Zahlungsmethode. blushy speichert selbst keine Kreditkartendaten.
Bei nicht fristgerechter Zahlung sind wir berechtigt, nach erfolgloser Mahnung mit angemessener Nachfrist den Zugang zur Plattform vorübergehend einzuschränken. Gespeicherte Daten bleiben für die Dauer der Sperre erhalten. Verzugszinsen und Mahnpauschalen können nach den gesetzlichen Vorschriften (insbesondere UGB) verrechnet werden.
Preisänderungen werden mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail angekündigt. Bei einer Preiserhöhung kann das Studio den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens außerordentlich kündigen. Anpassungen aufgrund gesetzlicher Steuersätze (z. B. Umsatzsteuer) sind hiervon ausgenommen.
Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Bei monatlicher Abrechnung verlängert sich die jeweilige Abrechnungsperiode automatisch um einen weiteren Monat, bei jährlicher Abrechnung um ein weiteres Jahr, sofern keine fristgerechte Kündigung erfolgt.
Die Kündigung kann über die Workspace-Einstellungen oder per E-Mail an [email protected] erklärt werden.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund für blushy liegt insbesondere vor bei nachhaltigem Zahlungsverzug, missbräuchlicher Nutzung der Plattform oder schwerwiegendem Verstoß gegen diese AGB.
Nach Vertragsende stehen die Daten des Studios noch 30 Tage über die Exportfunktion zum Selbst-Download zur Verfügung. Anschließend werden die Daten innerhalb angemessener Frist gelöscht, vorbehaltlich gesetzlicher Aufbewahrungspflichten (insbesondere bezüglich Rechnungen gemäß § 132 BAO). Aus rollierenden Backups werden Daten innerhalb von 35 Tagen unwiederbringlich entfernt. Ergänzende Regelungen aus dem AVV (Abschnitt 8.11) gelten zusätzlich.
blushy gewährleistet, dass die Plattform im Wesentlichen der jeweils aktuellen Funktionsbeschreibung entspricht. Geringfügige Abweichungen sowie Funktionen im Beta-Stadium gelten nicht als Mangel.
Das Studio meldet etwaige Mängel unverzüglich nach Kenntnis und beschreibt sie nachvollziehbar (Zeitpunkt, betroffene Funktion, ggf. Reproduktionsschritte). blushy wird gemeldete Mängel in angemessener Frist beheben.
Die gesetzliche Gewährleistung wird gegenüber Studios als Unternehmern auf 12 Monate ab Vertragsschluss verkürzt. Die §§ 922 ff. ABGB bleiben im Übrigen unberührt.
Die Gewährleistung erfasst insbesondere nicht:
blushy haftet unbeschränkt
Bei leichter Fahrlässigkeit haftet blushy nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung das Studio regelmäßig vertraut. In diesen Fällen ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt und der Höhe nach beschränkt auf das vom Studio in den letzten zwölf Monaten vor dem Schadensereignis gezahlte Entgelt, mindestens jedoch EUR 100.
blushy haftet nicht für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden oder Folgeschäden, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
blushy haftet nicht für Datenverlust, soweit der Schaden auf einer unterlassenen Sicherung durch das Studio beruht und mit zumutbarem Aufwand über die in der Plattform bereitgestellte Exportfunktion vermeidbar gewesen wäre.
Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen von blushy.
Davon unberührt bleiben die Haftungsregelungen nach Art. 82 DSGVO im Verhältnis zu Endkundinnen sowie die Regelungen des AVV (Abschnitt 8.12).
blushy ist berechtigt, diese AGB einschließlich des AVV mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, insbesondere bei rechtlichen, regulatorischen oder produktbezogenen Anpassungsbedarfen. Änderungen werden dem Studio mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail an die im Workspace hinterlegte Adresse oder über eine deutlich sichtbare Mitteilung im Dashboard angekündigt.
Widerspricht das Studio den geänderten Bedingungen nicht innerhalb von 30 Tagen ab Zugang der Mitteilung in Textform, gelten die geänderten Bedingungen mit Inkrafttreten als angenommen. Auf diese Rechtsfolge wird in der Mitteilung gesondert hingewiesen.
Bei rechtzeitigem Widerspruch ist blushy berechtigt, den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung zu kündigen.
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts und der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts.
Für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag wird die ausschließliche Zuständigkeit des sachlich zuständigen Gerichts in Salzburg, Österreich, vereinbart, soweit dies gesetzlich zulässig ist. Zwingende gerichtliche Zuständigkeiten bleiben unberührt.
Ergänzungen und Änderungen dieses Vertrags bedürfen der Textform; dies gilt auch für den Verzicht auf das Textformerfordernis. E-Mail genügt.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Das Studio darf Rechte oder Pflichten aus diesem Vertrag nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung von blushy auf Dritte übertragen. blushy darf den Vertrag im Rahmen einer Unternehmensnachfolge auf einen Rechtsnachfolger übertragen; das Studio wird hierüber rechtzeitig informiert.
Stand: Juni 2026. Diese AGB werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf aktualisiert. Der in Abschnitt 8 enthaltene Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO ist integraler Bestandteil dieser AGB.